Industrielles Lichtleitkabel-Ethernet-Netzwerk

ethernet

Beschreibung der Anlage

Es handelt sich um ein FX Ethernet-Netzwerk mit 100Mbps, durch das die Anlagen, sowohl Unternehmensanlagen als auch die von anderen Unternehmen, die „vor Ort” anwesend sind, verbunden werden.
Zu dem Netzwerk gehören kombinierte Knoten aus Monomode- und Multimode-Lichtleitkabeln, mit insgesamt 15, 20 Teilnehmern (SPSs S7-300, S7-400, WinCC) und drei Redundanzringe, mit insgesamt 21km Lichtleitkabeln.
Die Ringe werden untereinander durch einen Sicherheitsschalter verbunden und somit sind ein allgemeiner Ring und zwei Sekundärringe in den Anlagen vorhanden, wodurch die Verbindung von dem Hauptring zu dem der Anlagen verhindert wird.

Netzwerkbeschreibung

Hardware: Jeder Knoten enthält einen Industrie-Switches vom Typ Siemens SCALANCE X408-2, in dem vier Schnittstellen RJ45 100Mbit / s FX, zwei Steckplätze für Lichleitkabel-Karten integriert sind. An jedem Steckplatz kann ein Modul mit zwei Multimode-Kanälen (bis 3 km zwischen den Knoten) oder eins mit zwei Monomode-Kanälen (bis 26km zwischen den Knoten) integriert werden.
Durch die entsprechende Kombination der Faserart und ihrer Bestandteile wird eine FX-Kommunikation mit 100Mbit /s und einer Strecke von 21km erreicht.
Es wurden Switches zur Anpassung von verschiedenen Multimode-Faserarten (62,5/125 und 50/125) installiert und diese wurden in das gleiche Netzwerk integriert.
In den Knoten, die die Ringe der Anlage von dem Allgemeinen trennen, wurde ein SCALANCE Firewall S612 von Siemens installiert, damit die internen Netzwerke geschützt werden.

Software: Die Ethernet-Kommunikation zwischen den SPSs (S7-300 und S7-400) von dem Netzwerk erfolgt mit dem Typ SEND/RECEIVE und mit ISO-on-TCP-Protokoll, indem diese untereinander alle bedeutenden Daten zwischen unterschiedlichen Anlagen des Komplexes übermitteln können.

Überwachung

Durch die Netzwerkdiagnose wurde ein Überwachungssystem auf der Grundlage von WinCC von Siemens installiert, ausgehend von diesem wird der Zustand jeder Schnittstelle von jeglichen Netzwerk-Switches beobachtet und sofort kann jeglicher Zwischenfall diagnostiziert werden, wobei dieser in der Alarmhistorie registriert wird.
Jede Verbindung und Abschaltung von jeder einzelnen Netzwerk-Schnittstelle wird registriert, damit die am Netzwerk nicht autorisierte Verbindung oder die Abschaltung eines aktiven Teilnehmers festgestellt werden kann.

Programmierung

Von der Überwachungsstation können wir über die Software Step7 von Siemens jeglichen Netzwerkteilnehmer der SPSs programmieren, indem diese alle in ein Mehrfachprojekt integriert werden.
Es können sowohl von der Überwachungseinheit (WinCC) als auch von der Engineering Station anhand des IE (industriellen Ethernets) alle Netzwerk-Switches programmiert werden.